Locus Map – Einrichten für den Gebrauch

Locus Map kann man gleich nach Installation problemlos anwenden – allerdings nicht immer komfortabel. Wie man sich eine komfortable Nutzerumgebung einrichtet und welche Einstellungen in der App für die Nutzung sinnvoll sind, möchte ich mit diesem Workshop zeigen. Natürlich ist das hier gezeigte auf meine individuellen Anforderungen zugeschnitten. Aber nach diesem Workshop dürfte wohl jeder in der Lage sein, Locus nach seinen eigenen Anforderungen einzurichten. Natürlich kann ich nicht alle Möglichkeiten ansprechen, die Locus bietet, dafür ist es viel zu komplex. Ich beschränke mich hier auf die für den normalen Gebrauch m.E. wichtigsten.

Grundeinstellungen, Seitenleiste rechts

Im ersten Teil geht es darum, die wichtigsten Grundeinstellungen für den Gebrauch unterwegs vorzunehmen, eine Nutzerumgebung herzustellen, die schnellen, komfortablen Zugriff auf die gebräuchlichsten Funktionen bereitstellt.

Über die drei Querstriche oben links gelangen wir ins Auswahlmenu und dort, ganz unten, in „Einstellungen“. Ein Tipp darauf und wir befinden uns schon im Menu „Einstellungen“.
Dort gehe ich jetzt einfach der Reihe nach vor und tippe auf „Steuerung“. In „Anzeige“ sollte unter „Display immer an“ die spezifizierte Einstellung gem. u.a. Abbildung vorgenommen werden. Sonst schaltet das System während der Nutzung den Bildschirm immer automatisch ab. Das machen wir künftig von Hand.
Unter „Kartenansicht“ folgen Einstellungen gem. u.a. Abbildung. Wenn „Tippen&Halten …“ eingeschaltet ist und ich künftig online bin und etwas länger bei einem bestimmten Ort auf das Display tippe, dann erscheinen Angaben zu diesem Ort bis hin zur Adresse (je nach Zoomstufe). „Kartenmitte verschieben“ schafft beim Navigieren in Bewegung den besseren Überblick in Bewegungsrichtung. „Karte an GPS-Position zentrieren“ unbedingt ausschalten! Das nervt im Gebrauch und man erreicht dasselbe später mit einem Tipp auf das Fadenkreuz links unten auf dem Locus-Bildschirm. „Zwei Finger Messung“ ist ganz praktisch für eine grobe Entfernungsschätzung (Luftlinie). Einfach mit zwei Fingern etwas länger auf die zwei gewünschten Punkte tippen.
Bei „Bedienleisten&Tasten“ gibt es etliche Einstellmöglichkeiten für die Nutzerumgebung. Ganz wichtig ist „Funktionsleisten einstellen“! Hier können die obere und die recht Funktionsleiste konfiguriert werden. Die obere ist später normalerweise permanent sichtbar, die rechte erscheint durch Doppeltipp auf den rechten Kartenrand – und verschwindet so auch wieder (oder nach einigen Sekunden von allein).
In die Funktionsleisten sind bei mir die Funktionen gem. u.a. Abbildungen eingefügt, da sie für mich die wichtigsten für unterwegs sind. Zum Einfügen auf „+“ tippen und „Funktionen zum Panel hinzufügen“ wählen. Auf dem dann erscheinenden Bildschirm befindet sich hinter denen, die schon ausgewählt, befindet sich ein Haken. Also – gewünschte Funktion antippen und schwupps, befindet sie sich auf dem folgenden Bildschirm ganz unten. Jetzt einfach links auf die grauen Pünktchen tippen, halten und die Funktion an die gewünschte Position schieben. Durch tippen auf die rechten drei Pünktchen kann man die Funktion ändern oder löschen.
Bei den „Einstellungen für linkes Bedienfeld“ habe ich „Trackaufzeichnung“ und „Thema der Karte“ gewählt. Ersteres um Trackaufzeichnungen komfortabel erreichen und steuern zu können, zweiteres um schnell Themes wechseln und die Ansichten in meinem Theme anpassen zu können (z.B. Wanderwege an/aus).
Obere und Untere Leiste würde ich permanent eingeschaltet lassen, denn man braucht sie andauernd. Die Rechte Leiste sollte ausgeschaltet sein. Sie nimmt einiges an Platz weg und ist mit dem erwähnten Doppeltipp schnell aufrufbar. Soweit zum Thema Steuerung.

Bei Einstellungen > „Karten“ konzentrierte ich mich auf „Offline Karten“, denn die anderen nutze ich nicht. Hier sollte unter „Lomaps&Andere Vectorkarten“ „Karte automatisch laden“ eingestellt sein. Das erspart lästiges von Hand laden.
Unter „Kartentools“ empfehle ich die u.a. Einstellungen. Die dynamische Höhe funktioniert allerdings nur wenn man online ist. Ansonsten die anderen Einstellungen einfach mal ausprobieren.
In „Erweiterte Funktionen“ ist es sinnvoll „Schattierung“ zu aktivieren. Gibt ein besseres Kartenbild bei den Karten, die das unterstützen.

Bei Einstellungen > „Punkte und Tracks“ kommen jetzt die Grundeinstellungen dafür. Was passiert beim „Punkt antippen“? Ich habe Details gewählt. Bei „Punktbeschriftung Inhalt“ habe ich mir die abgebildeten Details ausgesucht. Auch hier gilt: Ausprobieren! Als „Positionsquelle für neuen Punkt“ wählte ich „GPS Position“. Bei „Tracks“ bin ich vergleichbar vorgegangen. Als „Linienstil“ hat sich bei mir 5 px und rot auch gut bewährt.

Unter „Trackaufzeichnung“ hab ich erst einmal bei den Voreinstellungen gelassen und lediglich die „Anzeige der Aufnahmefunktion“ für das linke Seitenpanel eingestellt. Wenn ich später eine Trackaufzeichnung machen möchte tippe ich nur in der rechten Seitenleiste auf „Trackaufzeichnung“ und schon erscheint auf der linken Seite ein entsprechender grüner Button. Die Aufzeichnung ist aktiviert. Tippe ich darauf stehen mir alle Bedienelemente der Aufzeichnungsfunktion zur Verfügung.

Die „Einstellungen > Navigation ist für mich nicht von Bedeutung, da ich nicht nach Routen navigiere sondern einfach einem GPX-Track folge oder einfach nach Karte laufe oder fahre. Ebenso verhält es sich auch bei „Einstellungen > Zielführung, bzw. Geocaching.

Für mich fängt es erst wieder bei „GPS und Sensoren“ an. „Beim Start der Anwendung“ lasse ich immer das „GPS aktivieren“. Wenn das GPS bereit ist, schaltet die kleine Empfangsschüssel in der oberen Funktionsleiste von gelb auf grün.
Bei der Funktion „Kompass“ verlasse ich mich auf eine „Automatik“ und dort verwende ich die „Tatsächliche Ausrichtung“.
Bei „GPS-Ortung“ ist alles eingeschaltet und ebenso der „GPS-Genauigkeits Kreis“. Damit kann ich grob die Genauigkeit des Signals einschätzen.

Bei „Einstellungen > Sprache und Einheiten“ sollte man nur die Einstellungen überprüfen, ggf. korrigieren. Bei „Einstellungen > Verschiedenes“ habe ich „Upload nur bei WLAN“ eingeschaltet, da ich keine Daten-Flatrate habe. „Promotion Benachrichtigungen“ sind auch ausgeschaltet, denn die brauche ich nicht.

Und hier jetzt Locus Map in seiner ganzen Pracht mit allen angeschalteten Leisten:

Seitenleisten oben und unten

Jetzt kann man noch in der oberen und unteren Leiste einige
kleine Veränderungen vornehmen. Zunächst tippe und halte
ich mal oben auf „Germany“ mit Vector-Symbol und ein Auswahlmenu erscheint. Wähle ich z.B. „Koordinaten“ schaut das Ganze dann so aus:

Auch unten stelle ich noch etwas ein. Die Sperrfunktion benötige ich nicht. Auch hier getippt und gehalten und dann wähle ich die Lupe. Auch bei den Zoomfunktionen kann ich so vorgehen und die Zoomstufen wählen.

Seitenleiste links

Auf der linken Seite sind, wie oben in der Galerie, zweites Bild von links, erkennbar, zwei Schaltflächen eingestellt. Die blaue Schaltfläche ist für die Einstellungen im Theme-Bereich. Hier kann ich unter den installierten Themes das gerade geeignetste wählen und am jeweils aktivierten Theme diverse Einstellungen vornehmen.
Die grüne Schaltfläche erscheint, wenn ich in der rechten Leiste die Trackaufzeichnung aktiviere. Hier kann ich die Aufzeichnung starten, pausieren, schließen und noch mehr. Darüber mach ich noch einen eigenen Workshop.

Soweit erst einmal die nach meiner Meinung wichtigsten Einstellungen in Locus Map

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