Optimal Verstauen – Dachbox abbauen!

Irgendwie gleicht es der Quadratur des Kreises. Auf der einen Seite vergleichsweise kleine Hochdachkombis als Mini-Camper ausgebaut, auf der anderen Seite der Wunsch nach einem gewissen Maß an Komfort, trotz beengter Verhältnisse. Auf der einen Seite der Wunsch eines leichten Zugriffs auf regelmäßig benötigte Ausstattungsteile im Fahrzeug, auf der anderen Seite deren Unterbringung dort ohne die Notwendigkeit ständigen Hin- und Hergeräumes oder Umbauens.
Es geht also um die Frage des Stauens von Ausstattungsteilen und der Optimierung desselben. Nachdem ich nun die erste große Tour mit meinem Caddy gemacht hatte, erkannte ich schon etliche Verbesserungsmöglichkeiten. Getriggert wurde das Ganze schlussendlich durch Oskar, der mir bei einem kleinen Treffen für Solo-HDK-Mini-Camper seinen wunderbar kompakt zusammenlegbaren Bamboo-Falttisch zeigte. Oskar, Du bist schuld! 😉 Das deutet schon an, dass sozusagen „en passant“ auch das eine oder andere Ausstattungsteil gleich mit optimiert wurde.

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Tasche für CEE-Landstromkabel

Ein Kabel für den Anschluss an „Landstrom“ führen wohl die meisten Camper mit. Normalerweise auf einer Trommel aufgrollt. Diese Trommeln sind durchaus praktisch, aber auch recht sperrig und damit Platz raubend. Und Platz ist an Bord eines Mini-Campers ein knappes Gut. Deswegen habe ich das Kabel von meiner Trommel abgerollt und mit CEE-Steckern versehen. Jetzt lege ich es einfach zu einem Bündel zusammen, in der Seefahrt auch „Aufschiessen“ genannt, und kann es so viel besser verstauen. Damit dies auch ordentlich geschieht, habe ich dafür eine solide Tasche genäht. Die Kabeltaschen zum Kaufen sagten mir allesamt nicht zu.

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Nähte abdichten

Das Problem ist immer das gleiche: Der Stoff ist dicht, aber durch die Nähte kommt das Wasser rein. Und dann wird es hektisch – und zuweilen richtig schlimm. Dabei ist es gar nicht einmal so schwer, Nähte hinreichend abzudichten. Hier ein paar Vorschläge resultierend aus meinen Erfahrungen bei vielen Projekten im Outdoor-Bereich.

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#11 Caddy III Ausbau – Tarp for two – or more …

Ich habe mit meinem Mini-Camper bewusst auf Stehhöhe verzichtet. Sie macht bei einem derart kleinen Wohnraum für mich einfach keinen Sinn. Drinnen halte ich mich somit sitzend oder liegend auf. Bei kurzen Standzeiten überhaupt kein Problem. Für längere Standzeiten, z.B. auf einem Campingplatz, will ich aber schon mehr Bewegungsfreiheit haben, einen vor Sonne, Regen und ggf. Wind geschützten Bereich mit Stehhöhe, unter denen man auch gemütlich sein Abendbier trinken kann, wenn von oben langsam die Nachtkälte fällt oder Essen wenn der Himmel weint. Und genau dafür habe ich „out of the roofbox“ ein paar Sachen dabei!
Zunächst fertigte ich mir ein Tarp an. Das ist schnell umzusetzen und schafft damit ebenso schnell einen geschützten Bereich mit gut Freiraum.

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#10 Caddy III Ausbau – Mückenfreie Zone!

Ich bin Fjäll-gestählt was Mücken betrifft und nach Massenangriffen von Blackflies (Midgets, Kriebelmücken) an der Müritz war ich so verbeult, dass meine Mutter mich nicht wiedererkannt hätte. Zelte sind heute gut gegen all diese Viecher geschützt, aber mein Mini-Camper war derart offen, dass ich ein Schild „Moskitos & Midgets – all you can eat for free!“ hätte anbringen können. Es gab also einiges zu tun.

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U-Bag – Ukulele wasserdicht verpackt

Eine kleine Freundin von mir, mit dem schönen Namen Helen, spielt leidenschaftlich und richtig toll Ukulele. Am liebsten möglichst überall wo möglich. Dieses Jahr soll es auf Radtour durch Dänemark gehen und eine Ukulele muss unbedingt mit. Tja, und dann hat sie auch noch so eine Art, da weiß sie genau, dass ich ihr nur wenig abschlagen kann. Plinker, plinker! Kurz, ich versprach ihr, mir einen Witterungsschutz für eines ihrer geliebten Holzinstrumente einfallen zu lassen. Widerstand wäre außerdem sowieso zwecklos gewesen.

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Die Feuerfliege

Ich besitze und nutze schon seit fast 40 Jahren ein normales Victorinox Taschenmesser und wenn ich mit Rucksack unterwegs bin das Classic Miniatur. Ich schärfe sie immer mal wieder und bin äußerst zufrieden mit den Teilen. Jetzt hab ich beide ein wenig getunt, und zwar mit dem „Firefly“, einem Zündmetall.

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Tops, Flops und schmerzlich vermisst – kleine Ausrüstungskritik

Claudia und ich waren schon oft mit Boot, Fahrrad oder zu Fuß mit voller Ausrüstung unterwegs und diese wurde im Laufe der Jahre immer weiter für unsere Bedürfnisse optimiert. Trotzdem bringt jede neue Tour neue Erkenntnisse. So gabs bezüglich unseres Equipments unserer diesjährigen zweimonatigen Radreise durch Frankreich einige Tops, Flops und Dinge, die wir gern gehabt hätten. „Tops, Flops und schmerzlich vermisst – kleine Ausrüstungskritik“ weiterlesen

Mein Weg zur mehr Leichtigkeit des Seins

UH—H—L—UL—SUL—XUL sind gängige Abkürzungen in der Ultraleicht-Gemeinde und bedeuten übersetzt: ultra-heavy … heavy … leicht … ultraleicht … super-ultraleicht … extrem-ultraleicht.
Dahinter stecken richtiggehende Philosophien bezüglich des besten Weges zu mehr Leichtigkeit und dafür erforderlicher „Skills“. Und manchmal gibts recht erbitterte Diskussionen bei den Outdoorern über die Sinnhaftig- und Richtigkeit der unterschiedlichen Standpunkte. „Mein Weg zur mehr Leichtigkeit des Seins“ weiterlesen