#9 Caddy III Ausbau – Das Interieur

Nachdem alle „großen“ Arbeiten erst einmal erledigt waren, wollte ich jetzt daran gehen, meine Wohnwabe zu einer muckeligen Wohnhöhle auszugestalten. Doch nix war, Zwangspause war! Meine Nähmaschine hatte die Grätsche gemacht und musste zur Reparatur. Nachdem ich dann aber vor allem die Näherei endlich hinter mich gebracht hatte, konnte ich nun mit einigen Wochen Verspätung endlich diesen Bericht fertig stellen.
Ich brauche nicht viel, komme auch mit kleinem Raum gut aus. Der allerdings muss dann aber möglichst optimal meinen Bedürfnissen entsprechen. Nur so fühle ich mich auch wohl. Und darum geht es jetzt in diesem Bericht, um die vielen Kleinigkeiten, die die Tüpfelchen auf vielen Ü’s sind.

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Warum reise ich? Keine Fotos, nur Gedanken!

Ehrlich gesagt, so richtig nachgedacht hatte ich darüber bisher nicht. Es scheint, ich folge wohl einfach nur irgend einem Instinkt, einer eigenartigen Sehnsucht, das Unbekannte mit meinen Sinnen wahrzunehmen. Es ist so ein diffuses Verlangen nach … – ja, nach was eigentlich?

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Internet – nicht nur im Mini-Camper

Nun war es passiert! Mein Internetanschluss war sowohl über Kabel als auch Festnetz verreckt! Aber irgendwie war es auch ein Wink des Schicksals. Hatte ich doch schon seit längerem eine akzeptable mobile Internet-Lösung für meinen Mini-Camper gesucht. Das Lastenheft: flexible Nutzbarkeit, ausreichendes Datenvolumen, klein, problemlos in der Handhabung und in ganz Europa nutzbar. Zeit also, sich Gedanken zu machen. Für eine Lösung, die nun sowohl im Haus, als auch im Caddy funktionieren sollte.

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Dahon III Classic für meinen Mini-Camper

Inzwischen war ich mit meinem Mini-Camper „Schneckchen“ schon unterwegs und es funktioniert alles, wie gewünscht. Nur eins störte mich. Wenn ich etwas länger irgendwo stand, war ich relativ unbeweglich. Mal eben Einkaufen oder eine kleine Besichtigung in der Umgebung war mit mehr oder weniger Lauferei verbunden. Wanderungen sind ja kein Problem, aber öde Pflastertreterei? Es musste also was geschehen!

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#7 Caddy III Ausbau – Elektrik l – 230 V Landstrom für die Batterie

Die wesentlichen Arbeiten des Innenausbaus waren soweit erledigt und jetzt will ich natürlich schnellstens meine Caddy-Cave nutzen. Kochen konnte ich inzwischen, die Versorgung mit Trinkwasser und die Entsorgung des Grauwassers waren vorbereitet und nun hieß es: „Scotty, Energie!“
Das Konzept zur Stromversorgung ruht üblicherweise auf einer Bordbatterie die auf dreierleiweise immer wieder geladen wird: Über das 230 V Netz – auch „Landstrom“ genannt -, die Lichtmaschine oder über Solarstrom. Ich wollte zunächst nur ersteres und letzteres einbauen und sehen, wie ich damit klar komme. Sollte es sich als erforderlich erweisen, auch noch über die Lichtmaschine zu laden, werde ich das später realisieren. Zunächst also der 230 V Landstromanschluss.

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#6 Caddy III Ausbau – Fertigstellung der Einbaumöbel

Die Standheizung ist nun eingebaut. Ich war nur froh, nicht bereits Löcher für die Warmluftdüsen in die Sitzkiste gesägt zu haben, denn hier hatte sich beim Einbau der Standheizung ja doch einiges Neues ergeben. Doch nun wollte ich endlich die Möbel fertig stellen und alles auf einen ersten, vorzeigbaren, aber auch funktional akzeptablen Stand bringen.

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#5 Caddy III Ausbau – Einbau einer Autoterm Air 2D Standheizung

Ich hätte nicht gedacht, dass es ganz schön schwierig sein könnte, im Norden der Republik eine Werkstatt zu finden, die bereit ist, eine Autoterm-Standheizung an meinen Caddy anzubauen! Manche Werkstätten scheinen halt eher den 08/15-Einbau an VW T5 oder T6 und dergleichen zu bevorzugen oder wollen unbedingt eine fast dreimal teuerere Webasto oder Eberspächer einbauen. Das die aber nicht unbedingt dreimal besser sind bezeugen diverse Tests und insbesondere Rückmeldungen von Autoterm-Nutzern. Es war zum Verzweifeln!
Ich erzählte meinem Bekannten Oliver P. davon und von ihm erhielt ich letztlich den ultimativen Tipp: „Versuch es mal bei Waldemar Bien von www.heatsys.de. . Der baut Standheizungen notfalls in ’nem Schuhkarton ein.“ Was soll ich sagen – dieser Tipp war Gold wert! Mindestens aber die rund 800 km für Hin- und Rückfahrt Lübeck – Nordhorn.

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#4 Caddy III Ausbau – Möbel-Rohbauten vor Einbau der Standheizung

Das erste „Einbaumöbel“, mit dem ich die Einrichtung der Caddy-Cave begann, war zu meiner Überraschung die „Frontkiste“. Gefühlsmäßig hatte ich eigentlich mit der „Sitzkiste“ beginnen wollen. Doch für die Standheizung brauchte ich eine Bordbatterie und diese sollte wiederum ihren sicheren Platz in der Frontkiste finden. Auch fast alle anderen Teile der Elektrik und Elektronik sollen später hier untergebracht werden.
Also begann ich mit der Frontkiste. Es folgten Sitzkiste und die Küchenblöcke I und II. Und dies auch nicht so scharf abgegrenzt eins nach dem anderen, denn ich stellte schnell fest, dass all diese Dinge mehr oder weniger ineinander greifen, Abhängigkeiten besitzen. So konnte z.B. der Klappdeckel an der Sitzkiste erst passgenau zugeschnitten und montiert werden, als auch die Küchenblöcke zumindest im Rohbau montiert werden konnten

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