„Konzeptionsbaukasten“ für HDK Mini-Camper

Immer wieder lese ich in einschlägigen Foren Postings von Hochdachkombi (HDK)-Besitzern und Besitzerinnen oder solchen, die es werden wollen, in denen es um Fragen zum Ausbau als Mini-Camper geht. Meist offenbart sich dabei eine gewisse Ratlosigkeit, auch wegen der vielfältigen Möglichkeiten. Manchmal wissen die Poster auch einfach noch nicht, welche Fragen sie sinnvollerweise sich und anderen stellen sollten.
Ich habe mir nun gedacht, dass da vielleicht eine kleine Checkliste, eine Art „Baukasten“, bei der Orientierung und Konzeptionierung hilfreich sein könnte und mal so etwas als Versuch zusammengestellt.
In meinem Entwurf habe ich die aus meiner Sicht grundlegendsten/wichtigsten Dinge mit ihrem Für und Wider stichwortartig zusammen getragen. Eingeflossen sind die Erfahrungen aus meinem eigenen Ausbau (Kreuze) und was ich hier im Laufe der Zeit so gelesen habe.

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Die einzelnen Aspekte finden sich unter folgenden Themenabschnitten:

  • Kapazität (meint wieviele und welche Nutzer)
  • Fahrzeug
  • Ausbaukonzept
  • Kochen
  • Toilette
  • Heizung
  • Bordelektrik
  • Wohnen und Stauen

Jede und Jeder können sich damit einen ersten groben Überblick verschaffen, was denn für die eigenen Bedürfnisse so in Frage kommen könnte, dann gezielt weiter Informationen sammeln und dabei vor allem gezielter Fragen stellen.
Es geht also um eine erste, eher grobe Orientierung. Es geht ausdrücklich nicht bereits um Detaillösungen oder gar Marken-/Typenvorschläge der Art, was ist das beste Fahrzeug oder die beste Standheizung. Die Fragen sind „Was will ich eigentlich?“, „Was brauche ich?“ oder „Was ist für mich sinnvoll?“.
Das alles ist nur ein erster, teilweise subjektiver Ansatz und sicher nicht der Weisheit letzter Schluss. Ergänzungen und Korrekturen sind sicherlich erforderlich und werden immer wieder erfolgen.

Derzeitiger Stand: 01.12.2021

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Mobilrouter zum „Nulltarif“

Durch eine Ungeschicklichkeit hatte ich meinen bis dahin bestens funktionierenden Mobilrouter in die ewigen Jagdgründe geschickt. Das besondere Problem war, dass ich das Teil nicht nur für unterwegs nutzte, sondern auch als Internetzugang für zuhause. Also musste ein Ersatz her. Und fast hätte ich nach einiger Recherche meine Bestellung bei der Amazone schon abgeschickt, da kam mir so eine Idee. Derart simpel, das ich ihr irgendwie selbst nicht traute.

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Optimal Verstauen – Dachbox abbauen!

Irgendwie gleicht es der Quadratur des Kreises. Auf der einen Seite vergleichsweise kleine Hochdachkombis als Mini-Camper ausgebaut, auf der anderen Seite der Wunsch nach einem gewissen Maß an Komfort, trotz beengter Verhältnisse. Auf der einen Seite der Wunsch eines leichten Zugriffs auf regelmäßig benötigte Ausstattungsteile im Fahrzeug, auf der anderen Seite deren Unterbringung dort ohne die Notwendigkeit ständigen Hin- und Hergeräumes oder Umbauens.
Es geht also um die Frage des Stauens von Ausstattungsteilen und der Optimierung desselben. Nachdem ich nun die erste große Tour mit meinem Caddy gemacht hatte, erkannte ich schon etliche Verbesserungsmöglichkeiten. Getriggert wurde das Ganze schlussendlich durch Oskar, der mir bei einem kleinen Treffen für Solo-HDK-Mini-Camper seinen wunderbar kompakt zusammenlegbaren Bamboo-Falttisch zeigte. Oskar, Du bist schuld! 😉 Das deutet schon an, dass sozusagen „en passant“ auch das eine oder andere Ausstattungsteil gleich mit optimiert wurde.

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Tasche für CEE-Landstromkabel

Ein Kabel für den Anschluss an „Landstrom“ führen wohl die meisten Camper mit. Normalerweise auf einer Trommel aufgrollt. Diese Trommeln sind durchaus praktisch, aber auch recht sperrig und damit Platz raubend. Und Platz ist an Bord eines Mini-Campers ein knappes Gut. Deswegen habe ich das Kabel von meiner Trommel abgerollt und mit CEE-Steckern versehen. Jetzt lege ich es einfach zu einem Bündel zusammen, in der Seefahrt auch „Aufschiessen“ genannt, und kann es so viel besser verstauen. Damit dies auch ordentlich geschieht, habe ich dafür eine solide Tasche genäht. Die Kabeltaschen zum Kaufen sagten mir allesamt nicht zu.

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#15 Caddy III Ausbau – Kosten & Erkenntnisse

Meine Caddy-Cave, das Schneckchen, hat die erste große Reise erfolgreich absolviert. Zeit also, mal etwas darüber zu sagen, was mich der Ausbau-Spaß kostete und welche grundlegenden Erkenntnisse ich bei dem Projekt so sammeln konnte. Darüber, wie sich Ausbau und Ausstattung so bewährten, habe ich ja schon ausführlich berichtet.

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Schneckchens „Maiden Run“ – nur ein Logbuch

Das „Schneckchen“ erhielt seinen Namen von einem etwas frechen und doch auch lieben Frauenzimmer und deshalb blieb es dabei. „Es sei ja halt vergleichsweise gemächlich und trage nun mal auch ein Häuschen auf dem Rücken.“ Das reichte wohl für die Namensfindung.
Schneckchen ist ein Corona-Kind. Im Frühjahr 2020 ahnte ich irgendwie, dass uns Covid-19 noch einige „Freude“ machen würde. Auch aus dem Grund begann ich das Projekt Mini-Camper. Mit diesem Gefährt, so dachte ich im Frühjahr noch optimistisch-naiv, wollte ich dann im Herbst zur ersten Tour aufbrechen. Doch alles kam dann ganz anders. Corona wütete, verhinderte erfolgreich die beabsichtigte Herbsttour und ich ließ frustriert kurz vor vor Fertigstellung des Ausbaus erst mal die Werkzeuge aus der Hand fallen.

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Mini-Camper – Praxistest auf erster großer Tour

Corona zum Trotze, eeeendlich, ja endlich habe ich es geschafft, mit meinem Caddy die erste, längere Tour zu unternehmen. Der „Maiden Run“ sozusagen. Es ging zunächst in den Schwäbisch-Fränkischen Wald bei Backnang, dann nach Vsar in Kroatien auf den C-Platz „Orsera“, in Italien nach Venedig auf den C- Platz „Miramare“ auf dem Lido di Jesolo, an den Lago di Movena nördlich des Gardasees, zu Freunden nach Bregenz, zu einem spontanen Treffen mit anderen HDK-Enthusiasten bei Göttingen und zum Abschluss werde ich noch Sohn und Familie in Königswinter besuchen. Mein Mini-Camper hatte bisher also einiges zu leisten und über meine Erkenntnisse dazu schreibe ich hier.

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#14 Caddy III Ausbau – Finale! – Obere Seitenblenden

Links und rechts im Kasten meines Caddys befinden sich unter dem Himmel breitere Streifen nackten, lackierten Blechs mit diversen unschönen Öffnungen. Die wollte ich schon länger mit Blenden aus Holz kaschieren und dabei auch zusätzlich ein wenig Stauraum für Kleinkram schaffen. Doch lange fiel mir nichts ein, wie ich dieses Vorhaben umsetzen könnte. Irgendwie hatte ich eine Blockade. Doch wie durch ein Wunder löste diese sich vor einigen Wochen. Manche Dinge brauchen offenkundig halt ihre Zeit …

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